Torii von Miyajima, bei Nacht beleuchtet

Tag zehn: Miyajima

Heute hatten wir nur eine kurze Reise, und zwar mit dem Boot: Wir konnten praktisch direkt vor unserem Hotel in ein Boot steigen, dass uns dann für 2000Y pro Person direkt nach Miyajima gefahren hat.

Personenfähre am Anleger

Angekommen auf Miyajima: Unser Boot

 

So waren wir schon um 10:30 Uhr auf Miyajima, obwohl wir uns beim Frühstücksbuffet im Sunroute Hotel echt Zeit gelassen hatten.

Genug Zeit also, um trotz Regen auf den Misen, die höchste Erhebung Miyajimas, zu steigen, und die Insel sowie die Bucht von Hiroshima von oben zu begucken.

Auf den Berg führen drei lange Treppen: Wir sind über den Momijidani – Pfad aufgestiegen. Im Herbst muss der Momijidani – Park unglaublich aussehen, denn er steht voll mit den japanischen Ahorn-Bäumen, die im Herbst rot werden.

Japanische Betonlaterne unter japanischem Ahorn

Es regenet – trotzdem schön: Sabine im Momijidani-Park

Je weiter man nach oben kommt, desto mehr hat man das Gefühl, im wilden Regenwald zu sein. Allerdings ist der Pfad nicht wild, sondern, wie gesagt, eine große, lange Treppe. Wegen der Steilheit und immerhin 550 Höhenmeter aber doch anstrengend.

Alte eingewachsene Steintreppe im Wald

Treppen im Wald: Auf dem Weg auf den Misen

Der Ausblick belohnt dann aber für die Mühen. Und oben gibt es einen Tempel, bei dem es -wie in allen Tempeln und Schreinen auf Miyajima- viele lustige Details zu entdecken gibt.

Blick von einem Berg auf eine Bucht mit Inseln

Blick vom Misen in die Bucht von Hiroshima

Tonfiguren mit Kettenschmuck

Figuren beim Reikado

Steinfigur mit Hut und Brille

Figur beim Reikado

Für den Weg herunter nahmen wir eine andere Route, die über den Daishoin – Tempel.

Tempel im Wald mit Wandererin davor

Daisho-In vom Weg aus

Zurück im Dorf haben wir uns erst einmal etwas zu essen gesucht. Abseits der Touristen-Shops ist das gar nicht so einfach.

Reh vor der Tür eines Japanischen Restaurants

„kummst hier net nei“ – Das Türsteher-Reh steht zwischen uns und dem Essen

Nachdem wir aber etwas gefunden hatten, konnten wir bei unserem Hotel, dem Yamaichi Bekkan einchecken. Es gab, da nicht viele Gäste da waren, die freie Auswahl zwischen traditionellem japanischem Raum und westlichem Hotelzimmer. Wir haben das japanische Zimmer gewählt, und waren sehr zufrieden – einfach ein tolles Zimmer!

Japanisches Hotelzimmer

Hotelzimmer Japanese Style

Anschließend gings noch mal ‚raus: Das berühmteste Torii Japans wurde für uns beleuchtet…

Beleuchtetes Torii hinter Tempeldächern

Das Torii von Miyajima über die Tempeldächer

Torii von Miyajima, bei Nacht beleuchtet

Das Torii bei Nacht

Abends gab es dann ein sehr leckeres Abendessen im hauseigenen Restaurant unseres Ryokan – der Kellner/Koch war extrem freundlich, lustig, hilfreich. Wir haben uns toll umsorgt gefühlt!

Eine Nacht auf Miyajima lohnt sich wirklich!

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