Archiv der Kategorie: Computer

No SMTP service 554-Bad DNS PTR resource record von GMX und Web.de

Ich hatte seit Anfang des Jahres das Problem, dass Gmx und Strato nicht mehr mit meinem Server reden wollten.

Der Fehlertext war der hier:

No SMTP service 554-Bad DNS PTR resource record

Die Lösung ist einfach: Ich hatte bisher immer nur darauf geachtet, dass mein Postfix sich beim Connect mit dem Hostnamen, den Strato auch beim Reverse DNS eingetragen hatte, meldet. Bis Ende 2015 scheint das gereicht zu haben, aber offensichtlich haben zumindest GMX und Web.de die Schrauben angezogen, um Spam heraus zu filtern: Sie verlangen jetzt eine „echte“ Domain im Reverse und dann also auch in der Meldung des SMTP.

Ich hatte immer noch den Strato-Standard (h123456890.stratoserver.net) in beiden Einträgen. Übereinstimmend, aber offensichtlich haben zumindest diese beiden Provider Policies eingetragen, die verhindern, dass diese automatisch generierten Default-Einträge funktionieren.

Ich habe in beidem jetzt eine echte Domain eingetragen (war bei Strato unter „Domainverwaltung“->“DNS Reverse“ im Kundenservicebereich des Servers), eine halbe Stunde gewartet, und die Mails noch einmal gesendet – siehe da, geht.

 

TISA – Weitere Einschränkung staatlicher Souveränität im Zuge des „Freihandels“

Na super.
Ich sehe das ja als total legitime Feature-Forderung an eine Software an, dass man die Quellen einsehen kann, und genau sehen kann, was die Software (neben ihrem eigentlich im Pflichtenheft beschriebenen Umfang) noch so alles macht.

Gerade, wenn der Auftraggeber der Staat ist, und Software dazu dient, sensible Daten der Bürger zu halten.

Gerade im Zuge der Informationsfreiheit würde ich es total begrüßen, wenn die Software, die die BRD z.B. zu Steuererhebungszwecken (Religionszugehörigkeit, Beziehungsstatus, Wohnort z.B. – wenn das nicht sensibel ist…) im Quelltext für alle Bürger einsehbar wäre.

Wohlgemerkt: Nur den Quelltext der Software, damit man sieht, wie die arbeitet, oder ob da irgendwelche Hintertüren bzw. Sicherheitslücken drin sind, nicht die Daten!

Das ist derzeit nicht so, wäre aber schön, und kann man -noch- drauf hinarbeiten. Z.B. indem man mal seinem Abgeordneten schreibt.

Nach dem derzeitigen Stand des „Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen“ wird diese Möglichkeit leider demnächst total ausgeschlossen. Das gilt nicht nur für freie Software, die man frei verwenden kann, sondern jegliche Form von „open Source“ – selbst, wenn man den Quelltext nur zu Informationszwecken einsehen kann!

Neben TTIP noch so ein Abkommen, bei dem die Europäischen Staaten aus irgendeinem Grund ihre Souveränität grundlos selbs einschränken.

Also: Opposition zu TTIP ist wichtig – zu TISA genau so….

DXO-Plugin für Adobe Lightroom verschwunden: Manuell nachinstallieren

Ich habe zwei Updates gemacht: Lightroom wurde von 5 auf CC aktualisiert. Quasi parallel habe ich mir die neue Version 10 von DXO besort – und installiert.

Anschließend hatte ich das kleine Problem, dass kein DXO-Plugin mehr in Lightroom zur Verfügung stand. Auch eine Neuinstallation von DXO (das soll ja das Plugin installieren) brachte keine Lösung, das Plugin blieb verschwunden.

Im DXO-Forum habe ich jetzt die Lösung gefunden: Der Installer befindet sich im „Plugins\Export“ – Ordner der DXO-Installation, bei mir ist das:

C:\Program Files\DxO Labs\DxO OpticsPro 10\Plug-ins\Export

Nachdem ich diesen Installer ausgeführt hatte, hatte ich auch wieder das Lighroom-Plugin.

Aktualisierung:

Noch kann DXO nicht mit Lightroom CC. Das Plugin ist jetzt da, macht aber nichts, und DXO behauptet, Lightroom wäre nicht installiert….

WordPress unter Linux – Mediengröße auf 2MB beschränkt?

Uhm, das ist ja mal knapp.

Php-Skripte sind unter Ubuntu 14.04 auf 2MB Uploadgröße beschränkt… Und über eine php.ini im WordPress-Verzeichnis lässt sich das so einfach nicht lösen (wäre auch noch schöner…).

Man kommt nicht drum herum, in

/etc/php5/php.ini

Die folgenden Werte zu ändern:

upload_max_filesize = 16M
max_post_size = 20M

Und am besten auch

max_execution_time = 240

Es sei denn, man bekommt in den normalerweise eingestellten 30sec die bis zu 30mb über die Leitung 😉

AstroBuild: Die Anwendungsmöglichkeiten sind unbegrenzt!

https://github.com/lhartikk/AstroBuild

„Jupiter und Saturn in Konjunktion? Ganz schlecht für’s Drucken.“ Also lieber eine Fehlermeldung ausgeben, und Drucken erst wieder 2 Wochen später erlauben.

„Mars steht bei Venus“?  Ui, da sind Anwender bestimmt abgelenkt, da sollte man bei jedem Versuch, ‚was ein zu geben, eine Fehlermeldung ausgeben 😛

Herrlich!

BigDecimal, toString, Locale und Präzision

Also, hierfür gehöre ich eigentlich in die siebte Programmiererhölle.Aaaaber: BigDecimal, Copy & Paste aus einem JTable und Locales – bei Erhalt voller Präzision (Deswegen kein NumberFormat… ) sind echt nicht schön, und zwingen mich zu dieser fiesen Maßnahme.Hat jemand eine bessere Idee?

/**
* author Brockhaus
*
since 2.2.1
*/
public class LocalizedBigDecimal extends BigDecimal {

static final char sepCharLocale = ((DecimalFormat)DecimalFormat.getInstance()).getDecimalFormatSymbols().getDecimalSeparator();
static final char groupCharLocale = ((DecimalFormat)DecimalFormat.getInstance()).getDecimalFormatSymbols().getGroupingSeparator();

static final char sepCharUS = ((DecimalFormat)DecimalFormat.getInstance(Locale.US)).getDecimalFormatSymbols().getDecimalSeparator();
static final char groupCharUS = ((DecimalFormat)DecimalFormat.getInstance(Locale.US)).getDecimalFormatSymbols().getGroupingSeparator();

/**
* param val the number as string in the current locale
*
throws ParseException
*/
public LocalizedBigDecimal(String val) throws ParseException {
super(val.replace(sepCharLocale,’\n‘).replace(groupCharLocale,’\t‘).replace(‚\t‘, groupCharUS).replace(‚\n‘, sepCharUS));

}

public String toString(){
return super.toString().replace(sepCharUS,’\n‘).replace(groupCharUS,’\t‘).replace(‚\t‘,groupCharLocale).replace(‚\n‘, sepCharLocale);
}

}

Eclipse und „Restricted Access“ auf rt.jar

Von: http://www.digizol.com/2008/09/eclipse-access-restriction-on-library.html

Wenn Eclipse jault, dass eine Klasse nicht im Zugriff liegt (access restriction on rt.jar), kann man die Fehlermeldung wie folgt auf eine Warnung reduzieren:

„Preferences“ > „Java“ > „Compiler“ > „Errors/Warnings“ > „Deprecated and restricted API“ > „Forbidden references (access rule)“ auf „Warning“ setzen.

Kein schöner Stil, aber hilft manchmal, Fremdcode zu kompilieren (oder -in meinem Fall- Zugriff auf sun.awt.image.ToolkitImage zu bekommen, um erheblich mehr Performance in Bildbearbeitung zu bringen…).

Hat mich etwas Forschungsarbeit gekostet, deswegen hier dokumentiert.

SQLServer Substring und Oracle Substr

Ich dachte ja eigentlich, dass, wenn man ein SQL-Skript aus einer Oracle-Anwendung auf den SQLServer migriert, man nur das „substr“ durch „substring“ ersetzen muss.

Klappt fast immer. Nur, wenn man den <startindex> von substr(‚text‘,<startindex>,<länge>) kleiner als 1 wählt (z.B.) substr(„abcdefg“,0,2) bekommt man bei Oracle „ab“ – beim Sqlserver aber nur „a“.

Grund: Der Sqlserver liefert *immer* einen String der Länge <startindex>+<länge>-1 (oder null, wenn das kleiner als 0 werden sollte). Oracle liefert immer einen String der Länge <länge>.

Quellen:
https://docs.oracle.com/cd/B19306_01/server.102/b14200/functions162.htm
http://msdn.microsoft.com/de-de/library/ms187748.aspx