Michael Brockhaus

No SMTP service 554-Bad DNS PTR resource record von GMX und Web.de

Ich hatte seit Anfang des Jahres das Problem, dass Gmx und Strato nicht mehr mit meinem Server reden wollten.

Der Fehlertext war der hier:

No SMTP service 554-Bad DNS PTR resource record

Die Lösung ist einfach: Ich hatte bisher immer nur darauf geachtet, dass mein Postfix sich beim Connect mit dem Hostnamen, den Strato auch beim Reverse DNS eingetragen hatte, meldet. Bis Ende 2015 scheint das gereicht zu haben, aber offensichtlich haben zumindest GMX und Web.de die Schrauben angezogen, um Spam heraus zu filtern: Sie verlangen jetzt eine “echte” Domain im Reverse und dann also auch in der Meldung des SMTP.

Ich hatte immer noch den Strato-Standard (h123456890.stratoserver.net) in beiden Einträgen. Übereinstimmend, aber offensichtlich haben zumindest diese beiden Provider Policies eingetragen, die verhindern, dass diese automatisch generierten Default-Einträge funktionieren.

Ich habe in beidem jetzt eine echte Domain eingetragen (war bei Strato unter “Domainverwaltung”->”DNS Reverse” im Kundenservicebereich des Servers), eine halbe Stunde gewartet, und die Mails noch einmal gesendet – siehe da, geht.

 

Juhu, mein DXO geht wieder im Lightroom

Und ich hatte meine kleine Spielzeugknipse von Fuji mit auf der Weide.

TISA – Weitere Einschränkung staatlicher Souveränität im Zuge des “Freihandels”

Na super.
Ich sehe das ja als total legitime Feature-Forderung an eine Software an, dass man die Quellen einsehen kann, und genau sehen kann, was die Software (neben ihrem eigentlich im Pflichtenheft beschriebenen Umfang) noch so alles macht.

Gerade, wenn der Auftraggeber der Staat ist, und Software dazu dient, sensible Daten der Bürger zu halten.

Gerade im Zuge der Informationsfreiheit würde ich es total begrüßen, wenn die Software, die die BRD z.B. zu Steuererhebungszwecken (Religionszugehörigkeit, Beziehungsstatus, Wohnort z.B. – wenn das nicht sensibel ist…) im Quelltext für alle Bürger einsehbar wäre.

Wohlgemerkt: Nur den Quelltext der Software, damit man sieht, wie die arbeitet, oder ob da irgendwelche Hintertüren bzw. Sicherheitslücken drin sind, nicht die Daten!

Das ist derzeit nicht so, wäre aber schön, und kann man -noch- drauf hinarbeiten. Z.B. indem man mal seinem Abgeordneten schreibt.

Nach dem derzeitigen Stand des “Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen” wird diese Möglichkeit leider demnächst total ausgeschlossen. Das gilt nicht nur für freie Software, die man frei verwenden kann, sondern jegliche Form von “open Source” – selbst, wenn man den Quelltext nur zu Informationszwecken einsehen kann!

Neben TTIP noch so ein Abkommen, bei dem die Europäischen Staaten aus irgendeinem Grund ihre Souveränität grundlos selbs einschränken.

Also: Opposition zu TTIP ist wichtig – zu TISA genau so….

Weiter geht’s auf der Koppel

Samstag haben wir noch ein paar Pfähle eingebuddelt.

Leider hat der Schneckenbohrer, den wir uns von Boels geliehen hatten, gar nicht geklappt. Macht Lärm und dreht sich, kommt aber keinen Millimeter in unseren Lehmboden.

Schneckenbohrer
Der tut bei unserem Boden nicht: Der Benzinschneckenbohrer hat sich im Lehm die Zähne ausgebissen.

Also mussten wir auf manuelles Werkzeug zurück greifen. Mit etwas Übung klappt das mit dem Lochspaten und der Erdzange ganz gut…

Bauwerkzeuge
Der Benzinbohrer geht nicht, also mit diesen Dingern im Handbetrieb. Erde los stechen, dann mit der Zange ‘raus aus dem Loch…

Zum Zusägen unserer Pfähle hab’ ich das neue Billig-Spielzeug vom Baumarkt getestet: Die 100€-Säge klappt auch – und bei den relativ dünnen Pfählen hab ich keinen Unterschied zur dicken Stihl bemerkt.

Die "Kleine" mit nur 1,5PS: Auch die Billigsäge von Attica kann Zaunpfähle zersägen.
Die “Kleine” mit nur 1,5PS: Auch die Billigsäge von Attica kann Zaunpfähle zersägen.
Einer der neuen Pfähle.
Einer der neuen Pfähle.

Schade jedenfalls, dass wir mit dem Bohrer Zeit verplempert haben: 5,5 von 8 Pfählen stehen jetzt – und das in Handarbeit 🙂

Es wird: Obwohl der Erdbohrer nicht funktioniert, haben wir 5,5 neue Pfähle gesetzt bekommen.
Es wird: Obwohl der Erdbohrer nicht funktioniert, haben wir 5,5 neue Pfähle gesetzt bekommen.
Das Loch war noch nicht tief genug. Da muss Sabine noch mal 'ran...
Das Loch war noch nicht tief genug. Da muss Sabine noch mal ‘ran…

DXO-Plugin für Adobe Lightroom verschwunden: Manuell nachinstallieren

Ich habe zwei Updates gemacht: Lightroom wurde von 5 auf CC aktualisiert. Quasi parallel habe ich mir die neue Version 10 von DXO besort – und installiert.

Anschließend hatte ich das kleine Problem, dass kein DXO-Plugin mehr in Lightroom zur Verfügung stand. Auch eine Neuinstallation von DXO (das soll ja das Plugin installieren) brachte keine Lösung, das Plugin blieb verschwunden.

Im DXO-Forum habe ich jetzt die Lösung gefunden: Der Installer befindet sich im “Plugins\Export” – Ordner der DXO-Installation, bei mir ist das:

C:\Program Files\DxO Labs\DxO OpticsPro 10\Plug-ins\Export

Nachdem ich diesen Installer ausgeführt hatte, hatte ich auch wieder das Lighroom-Plugin.

Aktualisierung:

Noch kann DXO nicht mit Lightroom CC. Das Plugin ist jetzt da, macht aber nichts, und DXO behauptet, Lightroom wäre nicht installiert….

Tag dreizehn: Regen und Pause

Sonntag war so gut wie nichts los – wir haben den Regentag genutzt, um uns etwas zu erholen und den Schlaf von Samstag nach zu holen.

Kurz waren wir draußen, um im Kagoshima-Chuo-Bahnhof nach Geschenken zu gucken. Da das aber ganz viele gemacht haben, weil es eben Feiertag war und geregnet hat, sind wir auch schnell wieder nach Hause verschwunden.

Menschen vor Marktständen unter einem Glasdach
Die Golden Week in Kagoshima startet regnerisch

Auf dem Rückweg haben wir dann das Keiko-Teehaus in Kagoshima entdeckt, und dort wenigstens ein bischen Kuchen und Tee probiert.

Probebecher mit Tee und Schreibmaterial
Teeverkosten im Keiko-Teehaus

Tag elf: Karatsu, teures Porzellan und Strand

Der elfte Tag war wieder ein anstrengender Reisetag:
Von Miyajima aus ging es mit der Fähre zurück auf’s Festland, mit dem Zug nach Hiroshima, dann per Shinkansen nach Hakata (Fukuoka) und anschließend mit der Bummelbahn nach Karatsu.

Torii Miyajima von der Fähre aus
Das Torii bleibt zurück, wir fahren weiter

Ein bischen verwirrt waren wir in Hakata, dass wir erst eine (private) U-Bahn nehmen mussten, die dann erst nach 10 Haltestellen zum JR-Zug wurde. Die private U-Bahn fährt nämlich auf einem ganz anderen Gleis…

In Karatsu konnten wir dann direkt einchecken, denn die Reise hatte etwas gedauert.

Nach kurzer Erholung im Zimmer ging es dann in die Stadt, wir waren schließlich nicht zum Spaß, sondern für Porzellan hier.

Die Burg von Karatsu über den Fluss
Die Burg von Karatsu

In der Nähe des Bahnhofs fanden wir dann eine Einkaufspassage, bei der jedes dritte Geschäft der Ausstellungs- und Verkaufsraum eines Töpfers war. Zum Verkauf stand wirklich tolles Kunsthandwerk – zu entsprechenden Preisen. Manche Matcha-Schalen für über 300.000Y (ca 240€). Tolle Sachen! Wer gerne ein paar Hundert Euro in wirklich einzigartige Töpferware investieren mag, ist hier richtig.

Porzellan aus Karatsu
Kyusus aus Karatsu
Kannen auf einer Bank vor weißer Wand
Vor einer Werkstatt: Töpferauslage

Nach dem Porzellanbestaunen ging es wieder Richtung Hotel, das auf einer Halbinsel zwischen Fluss und Meer lag – und es gab das Abendessen standesgemäß am Strand.

Sushi vor dem Strand und Meer
Abendessen am Strand